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Akne – was tun?

Was ist Akne?

Akne ist eine häufige Hautkrankheit, unter der insbesondere Jugendliche in der Pubertät leiden. Die Erkrankung kann jedoch in jedem Alter auftreten. Die für Akne charakteristischen Pickel und Mitesser entstehen meist durch hormonelle Veränderungen, die eine Überfunktion der Talgdrüsen bewirken. Durch überschüssiges Hornmaterial „verstopfen“ die Talgdrüsenfollikel, sodass der Talg nicht mehr ungehindert zur Hautoberfläche abfließen kann. An diesen Hautstellen bildet sich vermehrt Hautfett (Sebum) und es entstehen Mitesser (Komedone), Pusteln oder Papeln (Rötungen). Typische Hautbereiche mit übermäßiger Talgproduktion sind das Gesicht, das Dekolleté und der Rücken. In der Regel muss Akne nicht behandelt werden, da sie nach einiger Zeit wieder verschwindet. Im Falle einer schweren Akne mit schmerzhaften Entzündungen, Eitergeschwüren und Fisteln ist eine medizinische Therapie notwendig. 

 

Häufigkeit von Akne

Unter Akne leiden zwischen 70 und 95 Prozent der Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren. Die Erkrankung klingt meist nach der Pubertät ab. Bei 2 bis 7 Prozent der Betroffenen bleiben Narben zurück. Junge Männer sind häufiger und stärker von Akne betroffen als Frauen. Allerdings bleibt die Hautkrankheit bei etwa 10 Prozent der Frauen auch nach der Pubertät bestehen. In der Regel geht Akne spätestens bis zum 30. Lebensjahr zurück. Auch Frauen ab 40 Jahren können unter Akne leiden, wenn sie zum Beispiel eine zu hohe Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron aufweisen. 15 bis 30 Prozent aller Betroffenen haben eine schwere Akneform, die vom Arzt behandelt werden muss. 

 

Ursachen der Akne

Akne wird nach bisherigem Kenntnisstand durch verschiedene Fehlfunktionen wie Talgdrüsenüberfunktion, Verhornungsstörung, Überbesiedlung mit Bakterien und Entzündungsprozesse verursacht. 
Mit dem Einsetzen der Pubertät bildet die Nebenniere Testosteron, welches die Talgproduktion anregt. Bei einer übermäßigen Talgbildung ist der Talgabfluss gestört, sodass sich Talg und Hornmaterial am Ausgang der Talgdrüsenkanäle sammeln. An den verstopften Ausgängen können Mitesser, Papeln und Pusteln entstehen. 

Je nach Schweregrad werden verschiedene Akneformen unterschieden:

  • Acne comedonica (leichte Form): Das Hautbild ist durch Mitesser gekennzeichnet, die nach einiger Zeit von selbst verschwinden. Nur selten treten bei dieser Akneform leichte Entzündungen auf.
  • Acne papulo-pustulosa (mittelschwere Form): Aus den Mitessern werden entzündliche eitrige Pusteln oder Papeln, die vor allem im Gesicht oder am Hals auftreten. Bei tief unter der Haut liegenden Entzündungen können die Pickel schmerzhaft sein.
  • Acne conglobata (schwere Form): Die schwerste Form der Akne ist mit größeren Eiterherden, Fisteln und Zysten verbunden. Häufig sammeln sich Bakterien auf den Pickeln an und die Entzündungen breiten sich auf weitere Hautbereiche aus. Bei den Betroffenen bleiben oft Narben zurück.

Die Ursachen für Akne sind nach neueren Untersuchungen vielfältiger als bisher vermutet. Folgende Ursachen und Risikofaktoren für Akne gelten als sicher:

  • verstärkte Testosteronproduktion in der Pubertät
  • Entzündungsvorgänge (häufig durch den Erreger Staphylococcus aureus)
  • genetische Faktoren
  • unregelmäßiger Menstruationszyklus
  • Schwangerschaft
  • Klimaeinflüsse (hohe Luftfeuchtigkeit und UV-Strahlung)
  • Umweltfaktoren
  • Medikamente wie Glukokortikoide, Psychopharmaka, Vitamin B, Cortison oder Anabolika

Weitere mögliche Risikofaktoren für Akne sind psychische Faktoren wie Stress und Kummer. Der Einfluss ist noch nicht geklärt, es wird jedoch vermutet, dass Stress Akne fördert. Stresssensible Substanzen, sogenannte Neuropeptide, sind an entzündlichen Prozessen der Talgdrüsenfollikel beteiligt. Weiterhin wird die Ernährung als akneverstärkender Faktor diskutiert. Es ist möglich, dass eine zuckerreiche Ernährung das Hautbild negativ beeinflusst. Ob Rauchen Akne fördert, ist wissenschaftlich nicht belegt. 

 

Diagnose von Akne

Es ist wichtig, Akne so früh wie möglich zu diagnostizieren, um den Übergang von einer leichten zu einer schweren Akneform mit Narbenbildung zu vermeiden. Für die Diagnose der Hautkrankheit ist in der Regel der Hautarzt zuständig, indem er das Erscheinungsbild der Haut beurteilt. Besteht der Verdacht auf eine schwere Akneform mit Komplikationen, kann die Diagnose durch eine mikrobielle Untersuchung oder eine Hormonuntersuchung abgesichert werden. 
Bei der mikrobiellen Untersuchung wird auf Bakterien oder antibiotikaresistente Keime getestet. Das Verfahren wird nur in Einzelfällen mit schweren Krankheitsverläufen oder nach einer nicht wirksamen Behandlung angewendet. Die Hormonuntersuchung wird meist bei weiblichen Patienten mit schwerer Akne durchgeführt. Die Untersuchung erfolgt vor allem bei Frauen mit „Vermännlichung“ (z.B. Bartwuchs), unregelmäßigem Menstruationszyklus oder bei Frauen ab 40 Jahren. 

Akne ist nicht nur eine Hauterkrankung mit körperlichen Symptomen. Das Erscheinungsbild der Haut verursacht bei Betroffenen häufig starke psychische Belastungen. Eine frühzeitige Diagnose ist unerlässlich für eine erfolgreiche Therapie, in der die Entzündungsprozesse geheilt, die Haut desinfiziert und die Neubildung von Hautzellen angeregt werden. 

 

 

Was Sie selbst gegen Akne tun können

Eine sanfte und therapiebegleitende Hautpflege ist bei Akne unabdingbar. Am besten eignen sich pH-neutrale wasserhaltige Produkte, milde Öl-in-Wasser-Emulsionen oder Hydrogele. Pflegemittel mit Fruchtsäure, Glykolsäure, Salicylsäure oder Milchsäure verhindern die Bildung neuer Mitesser. Natürliche entzündungshemmende Produkte können ebenfalls wirksam sein. Betroffene sollten entzündliche Pickel nicht selbst ausdrücken, da sich die Entzündungen auf benachbarte Hautbereiche ausbreiten können. Es ist besser, Pickel von Kosmetikerinnen professionell beseitigen zu lassen. 

 

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2017-08-26T12:59:34+00:00 26.08.2017|Allgemein|