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Muskelentspannung 2017-08-16T09:29:55+00:00

Faltenfreie Haut 

Neurotoxin  ist ein Wirkstoff der die Muskulatur in den behandelten Bereichen für einen Zeitraum von vier bis sechs Monaten lahmlegt.  Es werden dadurch Falten bevorzugt in folgenden Bereichen gemildert:

  • Stirn- und Zornesfalten,
  • Krähenfüße um die Augenpartie und
  • Nasenfältchen

In Kombination mit einer gut verträglichen Füllsubstanz minimieren wir auch besonders tiefe Falten. Auch die Augenbrauen können angehoben werden, was ein Öffnen des Blicks bewirkt und somit für ein erfrischtes Aussehen sorgt . Auch übermäßiges Schwitzen unter den Achseln, auf den Handflächen oder Fußsohlen können damit sehr gut behandelt werden.

Kosten einer Behandlung

Stirn/Zornesfalte: Preis ab € 200,-

Krähenfüße: Preis ab € 300,-

 

Unser Tipp

Zwei Wochen vor der Behandlung dürfen Sie keine blutverdünnenden Medikamente wie beispielsweise Aspirin einnehmen. Nach einer Anwendung sollten Sie eine Woche lang auf Sauna, Solarium und Sonnenbäder verzichten.

 

Muskelentspannung als Faltentherapie

Muskelentspannung kontert Falten, Fältchen und Denker- bzw. Zornesfalten sowie Krähenfüße. Intensiv ausgeübte Mimik hinterlässt oft bereits in jüngeren Jahrzehnten diese scharfen Spuren. Vielleicht wirken einige faltige Gesichter attraktiver oder interessanter, doch oft stören uns diese Alterszeichen der Haut: Jene Anzeichen vermitteln Anspannung oder Erschöpfung und oft ein höheres Alter als unser gefühltes. Augen-, Stirn- und Mundfalten wirken meist störend und beeinträchtigen unser Selbstwertgefühl.

Falten bleiben dank moderner Möglichkeiten kein Schicksal: Schonende Muskelentspannung mindert Falten deutlich, was eine jüngere Ausstrahlung bewirkt. Diese Methode erfreut sich seit einigen Jahren zunehmend an Beliebtheit und zählt mittlerweile zu probaten Mitteln gegen Alterszeichen.

Muskelentspannung mittels Neurotoxin, findet neben ästhetischen Anwendungen auch vielfache weitere medizinische Einsatzbereiche, etwa Neurologie (z.B. bei Schiefhals und Migräne) sowie Zahnmedizin (Zähneknirschen – siehe Expertengespräch mit Beteiligung von Dr. Simone Hellmann).

Detaillierte Informationen über eine Behandlung zur Muskelentspannung mit Neurotoxin, sowie deren Verlauf, Wesentliches zum Wirkstoff dieser Behandlung und damit angreifbare Faltenarten, typische Bilder zum Vorher und Nachher einer Behandlung sowie etwaige Risiken der Behandlung lesen Sie nachfolgend.

 

Was ist Muskelentspannung genau?

In unserer modernen Ästhetikmedizin gilt ein bestimmter Wirkstoff zur Muskelentspannung als die klar am öftesten genutzte Substanz: Neurotoxin legt die Muskelkontraktion für einen gewissen Zeitraum lahm. Anwendungszahlen der jüngeren Vergangenheit sind stark gestiegen. Dieser sehr potente Wirkstoff hilft neben Faltenproblemen beispielsweise auch gegen zu intensives Schwitzen, die sogenannte Hyperhidrose, sowie gegen Migräne. Die genutzte chemische Wirksubstanz erhält der Anwender unter ihrem bekannten Markennamen bei ihrem Hersteller.

Derzeit existieren zahlreiche Hersteller des Wirkstoffs, die ihn unter diversen Namen fertigen und nutzen. Die Geschichte seiner Entdeckung beginnt in 1815: Damals wurde Botulismus als Krankheit erstmals wissenschaftlich dargestellt. Dieses Krankheitsbild entsteht durch ein metabolisches Produkt einer gewissen Bakterienart. Das entsprechende Bakterium ließ sich erstmals zum Abschluss des neunzehnten Jahrhunderts isolieren. Quelle war ein verdorbenes Fleischprodukt (Wurst), nach dessen Verzehr mehrere Personen starben.

Dieser Kontext lieferte das lateinische “botulus” (Wurst) sowie “Toxin”, die Bezeichnung für ein organisches Gift, das Bakterien und Pflanzen bzw. Tiere abscheiden oder das aus zerfallenden Bakterien entsteht. Diese beiden Begriffe dienten als sprachliche Wurzeln des Wirkstoffnamens.

Ab etwa 1920 gewannen Experten größere Volumen des beschriebenen Giftes. In der Dekade ab 1970 ließ der Gesetzgeber eine bestimmte Variante jenes Giftstoffs zu, die verschiedenen Zwecken in der Medizin diente.

Erst zu Beginn der 90er fand der Wirkstoff seinen Einstieg in Ästhetikanwendungen der Medizin, nämlich zur effektiven Glättung der typischen Altersfalten. Seit jener Zeit dient diese Substanz mit hoher Zuverlässigkeit der Faltenbehandlung. Das Toxin entsteht als Nervengift aus diversen Stämmen einer bestimmten Bakterienart (Clostridium botulinum).

Jene Substanz lässt sich zur wirksamen Glättung typischer Falten in gewisse Gesichtsmuskeln einbringen. Der Wirkstoff verhindert dort die Kommunikation von Muskel und Nervenendigung. So entspannt sich der jeweilige Muskel, der zuvor kontrahierend die unerwünschten Falten bildete.

Die Wirkung der eingebrachten Substanz hält zwischen 16 Wochen und neun Monate an. Danach lässt sich diese Behandlung unbegrenzt wiederholen.

Viele Interessenten befürchten unnötigerweise noch stets, diese Faltenbehandlung würde sie ihr persönliches Mienenspiel verlieren lassen. Tatsächlich jedoch führt die korrekte Dosierung der Substanz bei genauer Behandlung der jeweiligen Gesichtsmuskeln zu ganz natürlichen Resultaten.

Das beschriebene Nervengift, ein natürlich vorkommendes Eiweiß, lässt sich in seiner kleinen genutzten Dosis restlos vom Körper abbauen. Etwaige Überdosierungen schließt die fachlich korrekte Anwendung aus. Dieser Wirkstoff findet zudem seit mehreren Jahrzehnten seine erfolgreiche neurologische Anwendung als Therapie gegen Krampfzustände, etwa Lidkrampf und Schiefhals. Seine hervorragende Verträglichkeit sowie das geringe Restrisiko von Nebenwirkungen ermöglichen seine Anwendung mittlerweile auch für Kinder.

 

Wirkungsweise 

Nach seiner Injektion erreicht der Wirkstoff im Blutstrom seinen Zielort, also Nervenendigungen (Synapsen) der interessierenden Muskeln. In diesem Bereich bindet die Wirksubstanz an präsynaptischen Membranen. Dort hemmt der Stoff die Übertragung von Signalen der Nervenzellen an Muskeln. Diese Hemmung geschieht, weil Acetylcholin, der zur Erregungsübertragung benötigte Neurotransmitter, seine Ausschüttung nicht mehr erfahren kann. Mithin behindert die Einspritzung des Wirkstoffs das Kontrahieren des Zielmuskels dosisabhängig teilweise oder komplett. Die Entspannung dieses Muskels erlaubt die eigenständige Glättung der zugehörigen Falten.
 

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