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Kryolipolyse 2017-05-15T15:10:06+00:00

Kryolipolyse – mit Kälte gegen Fettpölsterchen

Fettdepots in Körperbereichen wie Hüfte, Oberschenkel und Unterbauch haben oft die Eigenschaft, resistent gegen Sport und diätetische Maßnahmen zu sein. Mit der Kryolipolyse wird ein Verfahren angeboten, bei dem Kälte gegen Fett eingesetzt wird. Anbieter der Methode versprechen eine unkomplizierte Fett-weg-Behandlung ohne Schmerzen, Narbenbildung und längere Ausfallzeiten.

Begriffsklärung

Die Bezeichnung Kryolipolyse stammt aus dem Altgriechischen. Kryos bedeutet Frost, lipasteht für Fett und lysis bedeutet ins Deutsche übersetzt Auflösung. Auch die gleichbedeutenden englischen Begriffe Coolsculpting und Coolshaping sind für die Methode der Kryolipolyse gebräuchlich. Ziel des Verfahrens ist es, Körperfett mithilfe von Kälte abzubauen. Hierzu wird die Haut oberhalb der zu behandelnden Fettdepots Minustemperaturen von bis zu 165 °C ausgesetzt.

Funktionsprinzip der Kryolipolyse

Wird menschlichen Fettzellen Energie entzogen (wie beispielsweise durch ausgeprägte Abkühlung), findet in den Zellen ein sogenannter programmierter Zelltod statt: Die Fettzellen gehen zugrunde und werden über die Leber abgebaut. Diesen Prozess macht sich die Kryolipolyse zunutze, um lokal begrenzt überschüssige Fettdepots zu reduzieren. Ausgewählte Körperbereiche werden innerhalb von ca. 90 Minuten wiederholt mit sehr kaltem gasförmigen Stickstoff gefroren. Damit die Haut im Zuge der Behandlung keinen Schaden nimmt, wird das Hautgewebe beispielsweise mithilfe einer Kälteschutzmembran geschützt. Durch die Haut gelangt die Kälte in die Fettzellen. Der vollständige Abbau abgestorbener Fettzellen ist je nach Organismus meistens ca. 2 – 4 Monate nach der Behandlung abgeschlossen.

Wann eignet sich das Verfahren?

Die Kryolipolyse kann sich für normalgewichtige Patienten eignen, die hartnäckige lokal begrenzte Ansammlungen von Körperfett reduzieren möchten. Die Methode ist nichtkonzipiert, um deutliches Übergewicht abzubauen. Körperbereiche, die sich besonders für den Einsatz der Kryolipolyse eignen, sind beispielsweise Bauch, Oberschenkel, Hüfte, Taille, Rücken und Knie. Am Hals und im Gesicht findet die Fett-weg-Behandlung keine Anwendung. Fraglich kann die Eignung der Kryolipolyse beispielsweise bei Patienten sein, die unter Hautkrankheiten, Entzündungen der Gefäße oder Erkrankungen des Fettgewebes leiden.

Vor und nach der Behandlung

Vor einer Kryolipolyse sollte der behandelnde Mediziner ausführlich über zu beachtende Verhaltensmaßnahmen vor und nach der Behandlung informieren. Beispielsweise sollten vor der Behandlung für ca. 7 Tage (sofern dies nicht aus anderen medizinischen Gründen erforderlich ist) keine Medikamente mit blutverdünnender Wirkung eingenommen werden. Denn eine solche Wirkung erhöht das Risiko von Blutungen während der Kältebehandlung. Die meisten Patienten müssen nach einer Kryolipolyse mit keinerlei Ausfallzeiten rechnen. Es kann aber empfehlenswert sein, behandelte Körperbereiche vorerst vor starker Sonneneinstrahlung zu schützen. In vielen Fällen hält das Ergebnis einer Kryolipolyse nachhaltig an, entfernte Fettdepots bilden sich also nicht erneut aus. Bei längerfristiger überhöhter Kalorienaufnahme und fehlender körperlicher Bewegung ist eine Neuausbildung von Fettdepots allerdings möglich. Denn Fettzellen sind in der Lage, sich zu teilen.

Fakten

  • Alternative Bezeichnungen: Coolsculpting, Coolshaping
  • Eignung: Abbau hartnäckiger Fettdepots bei Normalgewicht
  • Behandlungsdauer: pro Sitzung ca. 90 Minuten
  • Ausfallzeit: keine
  • Betäubung: i.d.R. nicht notwendig
  • Endgültiges Behandlungsergebnis: nach ca. 2-4 Monaten

Preis

pro Behandlungsareal: € 490,- 

bei zwei Arealen wie z.B. Hüfte: € 490,- für eine Seite + € 100,- die andere Seite

 

Häufige Fragen

Wie funktioniert die Kryolipolyse?

Die Kryolipolyse funktioniert, indem Fettzellen großer Kälte ausgesetzt werden. Diese Kälte wird meist mithilfe von flüssigem Stickstoff erzielt. Durch den plötzlichen und extremen Kälteeinfluss ereignet sich in den Fettzellen ein sogenannter programmierter Zelltod. Das bedeutet, dass die Zellen zugrunde gehen. In den folgenden 2-4 Monaten baut der Körper die zerstörten Zellen über die Leber ab.

Welche Problemzonen kann man behandeln?

Eine Kältebehandlung eignet sich bevorzugt zur Reduzierung von Fettpölsterchen in Körperregionen wie Hüfte, Unterbauch, Oberschenkeln, Taille, Knien und Oberarmen. Im Gesicht und am Hals ist das Verfahren unüblich.

Gibt es Nebenwirkungen?

Die Kryolipolyse ist ein vergleichsweise risikoarmes Behandlungsverfahren. Für den Patienten verläuft es weitgehend schmerzfrei. In seltenen Fällen ist es möglich, dass das Hautgewebe zu stark gekühlt wird. In der Folge können sich Hautrötungen oder gar leichte Verbrennungen einstellen. Auch leichte Randbildungen können mit geringem Risiko auftreten, sind aber meist problemlos zu korrigieren. Schwerere Verletzungen durch eine Kryolipolyse halten Experten für äußerst unwahrscheinlich.

Gibt es unterstützende Zusatzbehandlungen?

Je nach individuellem Befund kann der Erfolg einer Kryolipolyse durch ergänzende Zusatzbehandlungen optimiert werden. Liegen an Problemzonen wie Bauch, Oberschenkeln oder Po beispielsweise nicht nur ungeliebte Fettpölsterchen, sondern auch unschöne Cellulitis (auch als Orangenhaut bekannt) vor, können Bürsten- und Saugwellenmassagen helfen. Solche Massagen regen die Durchblutung an und fördern den Abtransport von Schlackenstoffen aus dem Gewebe.

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