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Einfache und effektive Halsstraffung durch Fadenlifting

Lange Zeit galt der Hals als Sorgenkind der ästhetischen Medizin. Die Unterspritzung mit Hyaluronsäure, die Mesotherapie oder Botulinum Toxin sorgten zwar für eine Besserung, oftmals reichten diese Behandlungen aber nicht aus. Was kann man also machen, wenn ein chirurgisches Halslifting keine Option darstellt? 

Die Antwort ist ganz einfach: PDO-Fäden. Dabei handelt es sich um äußerst dünne Fäden, die aus PDO-Material gefertigt sind. Die PDO-Fäden werden in die Haut gezogen und dadurch entsteht in kleinen Schritten ein neues Kollagengerüst. Aufgrund einer bindegewebigen Vermehrung wird die Haut gestrafft. Nach vielen Wochen ist der Effekt erkennbar. Dieser ist durchaus nachhaltig und bleibt mehr als ein Jahr bestehen. Zudem kann die Prozedur jederzeit wiederholt werden. Wer sich in regelmäßigen Intervallen behandeln lässt, der kann den Alterungsprozess verlangsamen und darf sich über einen jugendlich aussehenden Hals freuen. 

 

Informationen zur Behandlung

Das Fadenlifting ist eine ziemlich neue und messerfreie Behandlungsform zur Verjüngung des Gesichts. Zwischen dem 30. Und 50. Lebensjahr bilden sich leichte bis mittelschwere Falten, die mit dem Fadenlifting behandelt werden können. Mit einem speziellen Faden wird das faltige Gewebe an tieferem Hautgewebe fixiert. Dadurch wird ein straffender Effekt erzielt. Risiken sind bis auf mögliche lokale Infektionen nicht zu befürchten. Somit ist das Fadenlifting im Vergleich zum Facelifting deutlich verträglicher und es bilden sich nahezu keine Narben. 

 

 

Wann wird das Fadenlifting eingesetzt?

Das Fadenlifting kommt in vielen Bereichen zum Einsatz. So können faltige und hängende Mundwinkel behoben werden und auch die Hals- und Gesichtskonturen lassen sich durch den Eingriff verjüngen. Die Bereiche um die Stirn- und Augenbrauen werden ebenfalls geglättet. Während eines Eingriffs können verschiedene Bereiche behandelt werden. Die drei Fadenliftingmethoden unterscheiden sich aber nur bedingt in der Operationstechnik. Der Unterschied liegt lediglich in der Art des Fadens und dementsprechend auch in der Nachhaltigkeit. Abbaubare Fäden kommen beim Happy Lift zum Einsatz und die Wirkung hält bis zu 18 Monate an. Die Fäden beim Aptos Lift sind nicht abbaubar. Als gemischte Variante erweist sich der Silhouette Fäden Lift. Die Fäden bestehen aus nicht abbaubarem Polypropylen, welches mit abbaubaren Kegelchen versetzt wurde. Diese verhaken sich im Unterhautgewebe. Die beiden letzteren Methoden halten bis zu drei Jahre und bei allen drei Varianten ist eine mehrfache Wiederholung möglich.

 

 

Der Behandlungsablauf

Zunächst einmal markiert der Operateur die zu behandelnden Stellen anhand des Faltenverlaufs. So wird festgelegt, wie der Faden später verlaufen soll. Vor dem Eingriff werden die entsprechenden Stellen örtlich betäubt. Auch eine Operation im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose ist möglich. Beim Eingriff selbst wird mit einer Hohlnadel der Anfangspunkt der markierten Stelle eingestochen. Danach folgt der Operateur mit der Nadel dem Verlauf der Markierung. Der Faden schaut an beiden Enden der Hohlnadel heraus und wenn die Nadel entfernt wird, dann sitzt der Faden an der gewünschten Stelle. Durch die Fadenstruktur ist der Faden fest verankert und bleibt stets in der vorgesehenen Position. Nach 30 bis 60 Minuten ist der Eingriff abgeschlossen. Der Soforteffekt hält bis zu zwei Jahre an. Er kann sich sogar intensivieren, wenn Bindegewebs-Verwachsungen im Verlaufsgebiet des Fadens entstehen. Nach der Behandlung bilden sich möglicherweise an den behandelten Stellen leichte Schwellungen. Auch blauen Flecken sind möglich. Spätestens eine Woche nach dem Eingriff sind diese Blessuren allerdings verheilt.

 
 
2017-10-31T19:07:59+00:00 31.10.2017|Allgemein|