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Fettpolster weg bei -165° Celsius

 

Der Geheimtipp gegen Hüftgold und Co.

Sport und Diäten reichen oftmals nicht aus, um alle Fetteinlagerungen im Körper zu adressieren. Gerade die Hüften oder die Bauchregion unterhalb des Nabels wehren sich erbittert gegen die Fettreduktion. Hier setzt die Kryolipolyse (auch Coolsculpting oder Coolshaping genannt) an, ein unkompliziertes, schmerzfreies Verfahren, das auf der Anwendung von Kälte beruht.

 

Grundlegendes zur Kryolipolyse

 

In den letzten Jahrzehnten haben verschiedene Kryotechniken Eingang in die Medizin erhalten. Die Kryolipolyse (altgriechisch; sinngemäß „Auflösung von Fettgewebe durch Kälteeinwirkung“) baut auf den neuesten Erkenntnissen zum Einfluss von Kälte auf das Einsetzen des programmierten Zelltodes von Fettzellen auf. Die zu behandelnden Stellen werden temporär mit einer Minustemperatur von bis zu -165 

 

Wie funktioniert die Kryolipolyse?

 

Das Verfahren nutzt ein dem Körper eigenes Prinzip. Auskühlung lässt die Energiereserven von Fettzellen schrumpfen, sodass diese langsam absterben (programmierter Zelltod). Bei der Kryolipolyse wird gasförmiger Stickstoff auf diejenigen Körperregionen angewendet, die ein erhöhtes Maß an Fettpölsterchen aufweisen. Das Verfahren wird über einen gewissen Zeitraum wiederholt, wobei die Kälte via Haut die Fettzellen in der jeweiligen Region erreicht. Dabei schützt eine Kälteschutzmembran das Hautgewebe. Dank der präzisen Anwendungsmöglichkeit erlaubt die Kryolipolyse eine lokale Reduktion von Fetteinlagerungen. Pro Behandlung werden ca. 30-35% des Körperfetts der behandelten Region abgebaut. D.h. um eine vollständige Reduktion der behandelten Region zu erzielen, sind bis zu 3 Sitzungen nötig.

 

Vor- und Nachbereitung

 

Der Patient wird grundsätzlich im Rahmen eines Beratungsgesprächs vom zuständigen Arzt über den Inhalt der Vor- und Nachbereitungsmaßnahmen aufgeklärt.

Es ist wichtig, dass etwa eine Woche vor der Behandlung mit der Zufuhr von blutverdünnenden Arzneien aufgehört wird, vorausgesetzt, es besteht keine medizinische Notwendigkeit dazu. Ein höherer Blutfluss verstärkt die Möglichkeit einer Blutung während der Kryolipolyse.

Nach der Behandlung ist es ratsam, die betroffenen Stellen nicht unmittelbar der Sonne auszusetzen. In der Regel ist aber keine Ausfallzeit zu erwarten. Das Verfahren sorgt für eine langfristige Entfernung der Fettzellen. Es können jedoch erneut Fettzellen den Bereich „befallen“, wenn der Patient sportliche Aktivität scheut und sich schlecht ernährt.

 

Nebenwirkungen der Kryolipolyse

 

Prinzipiell ist das Coolsculpting eine relativ risikofreie Methode zur Entfernung lästiger Fettpölsterchen. Die Behandlung läuft größtenteils ohne Schmerzen ab.

Es kann vorkommen, dass die Kühlung der Haut zu intensiv erfolgt. In diesen Fällen besteht das Risiko, dass die Haut gerötet oder leicht verbrannt aus der Behandlung hervorgeht. Diese Kollateralschäden können jedoch in der Folge leicht korrigiert werden.

Die Wahrscheinlichkeit von schwerwiegenden Nachwirkungen oder gar Verletzungen ist laut Expertenmeinungen sehr gering.

 

Wer kann sich einer Behandlung unterziehen?

 

Wer sportlich aktiv ist und/oder sich bewusst ernährt, kann eine Behandlung in Anspruch nehmen, um die letzten Fettpölsterchen loszuwerden. Bekanntlich verringert die Kryolipolyse alleinstehende, lokale Fetteinlagerungen, die auftreten, obwohl der Körper sonst einen geringen Fettgehalt hat. Das Verfahren eignet sich nicht für Personen, die unter Übergewicht leiden und am ganzen Körper abnehmen wollen bzw. müssten. Auch Hautkrankheiten, Gefäßentzündungen und Gewebeerkrankungen schränken die Eignung der Kryolipolyse für den Organismus ein.

 

Welche Körperregionen sind geeignet?

 

  • Bauch
  • Oberschenkel
  • Hüfte
  • Taille
  • Rücken
  • Knie
  • Unterer Bereich der Pobacken

 

Die Kryolipolyse auf einen Blick

 

  • schmerzfreies Verfahren zur Reduktion lokaler Fettdepots
  • ungeeignet für Übergewichtige und Menschen mit gewissen Vorerkrankungen (Mit Arzt abklären!)
  • ca. 60-90 Minuten Behandlungsdauer
  • in der Regel keine Nachwirkungen
  • normalerweise ohne Betäubung
2017-08-17T21:43:14+00:00 17.08.2017|Allgemein|